Holzpellets-Marktberichte
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Holzpellets-Markt: Preisanstieg setzt sich fort!

19.10.2021 von Josef Weichslberger

Die allgemeine Preissteigerung und die massive Verteuerung fast aller Rohstoffe wirkt sich aktuell erfreulicherweise nur bedingt negativ auf den Markt für Holzpellets aus.
Die Aufschläge halten sich in Grenzen und die Pelletpreise können in der langfristigen Betrachtung immer noch als sehr günstig bezeichnet werden. Außerdem ist ein jahreszeitbedingter Anstieg im Herbst durchaus normal.

Per Mitte Oktober meldet das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) einen bundesweiten Indexpreis von 248,08 Euro pro Tonne, inkl. Mehrwertsteuer. Dieser wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1, inkl. Fracht und Einblaspauschale ermittelt.
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit eine Preissteigerung von gut 11 Euro pro Tonne oder knapp 5 Prozent.
Zieht man den Vorjahresmonat zur Betrachtung heran, ergibt sich eine Teuerung von gut 20 Euro pro Tonne oder knapp 9 Prozent.
Öl- und Gaskunden können von dieser Entwicklung derzeit nur träumen!

Entsprechend deutlich wird dies anhand des Vergleichs der reinen Brennstoffkosten. Während die Betreiber einer Holzpellets-Heizung derzeit knapp 5 Cent pro kWh für ihr Brennmaterial bezahlen müssen, beträgt der Preis für Ölheizer derzeit mehr als 9 Cent pro kWh. Bei Gas wurde noch ein Wert von 6,5 Cent pro kWh ermittelt, wobei der Gasmarkt sehr träge ist und sich hier der Preis in den nächsten Wochen noch deutlich verteuern wird. Ebenso ist eine deutliche Steigerung der Strompreise angekündigt, was den Betrieb von Wärmepumpen entsprechend verteuern wird.

Die Chancen, dass sich die Pelletspreise bald wieder stabilisieren und ab dem Frühjahr 2022 wieder nachgeben werden, sind darüber hinaus durchaus gut. Aus der Baubranche wird aktuell vermeldet, dass Bauholz zwar immer noch teuer ist, die Preise sich mittlerweile aber stabilisiert haben und es keine Knappheit mehr gibt. Sobald die hohe Nachfrage aus dem Ausland nachlässt, dürften auch die Holzpreise wieder etwas nachgeben und somit auch die Preise für Sägespäne und Restholz.
Außerdem hat der relativ kühle und feuchte Sommer dafür gesorgt, dass sich der Borkenkäferbefall in diesem Jahr in Grenzen gehalten hat. Zwar ist dies natürlich allgemein sehr zu begrüßen, die Wahrscheinlichkeit, dass dies im nächsten Jahr so weitergehen wird, aber eher gering.

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