Holzpellets-Marktberichte
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Holzpellets-Markt: Pelletspreise ziehen weiter an!

20.07.2021 von Josef Weichslberger

Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich haben das Sommer-Preistal in diesem Jahr bereits durchschritten und ziehen nun bereits den zweiten Monat in Folge etwas an.
Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENPlus A1 ermittelt und publiziert wird, per Mitte Juli um knapp 4 Euro pro Tonne oder 1,75 Prozent, auf nun 225,24 Euro pro Tonne angestiegen.
Somit liegen die Notierungen für Holzpellets derzeit fast exakt auf Vorjahresniveau.

Die Preiswende kommt in diesem Jahr etwas früher als in den Vorjahren, was mit den stark gestiegenen Preisen für Bauholz zu erklären ist.
Seit Beginn des Jahres ist hier die Nachfrage, vor allem aus Asien und Nordamerika, derart groß, dass sich die Einkaufskonditionen für die Zimmereien und Baufirmen extrem verschlechtert und teilweise mehr als verdoppelt haben.

Da bei der Pelletsproduktion aber überwiegend Schwach- und Restholz bzw. Sägespäne verarbeitet wird, ist die Branche davon zwar kaum betroffen, erste Auswirkungen sind aber nun doch langsam spürbar.
Außerdem gab es durch die zuletzt eher kühle und feuchte Witterung in diesem Jahr bislang weniger Borkenkäferbefall als in den Jahren zuvor, sodass dem Markt deutlich geringere Mengen an Schadholz zur Verfügung stehen.

Und zu guter Letzt ist die Inlandsnachfrage nach Holzpellets in diesem Jahr bislang weiter deutlich angestiegen. Durch die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe auf fossile Energieträger haben sich viele Eigenheimbesitzer entschlossen, ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine moderne Pelletheizung zu tauschen.

In Anbetracht dieser Tatsachen sind die Pelletspreise - trotz des jüngsten Anstieges - immer noch sensationell günstig und liegen weiterhin in Nähe der Tiefstände der letzten zehn Jahre!

Auch im Vergleich zu Heizöl und Erdgas stehen Holzpellets im Brennstoffkostenvergleich nach wie vor excelllent da.
Aktuell sparen Pelletheizer im Vergleich zu Ölheizer knapp 30 Prozent, Betreiber einer Gasheizung müssen für den Brennstoffbezug gut 30 Prozent mehr berappen.

In den kommenden Monaten ist allerdings mit weiter steigenden Notierungen zu rechnen, sodass aktuell uneingeschränkt zur Einlagerung geraten werden kann.

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